Hamburg - 17|06|2008

Offener Brief an die GWA St. Pauli Süd



Offener Brief an die GWA St. Pauli Süd / "Kölibri" / Zur Filmvorführung von »UNTER FALSCHER FLAGGE«

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Befremden haben wir zur Kenntnis genommen, dass in Ihrem Veranstaltungsprogramm für Donnerstag, den 19. Juni, eine Vorführung des Films »Unter falscher Flagge« von Frank Höfer angekündigt ist. Belegen soll dieser Film, dass die New Yorker Twin Towers am 11. 9. 2001 nicht von islamistischen Attentätern zum Einsturz gebracht worden seien – sondern, so wird nahegelegt, von der US-amerikanischen Regierung selber, um einen Krieg gegen ›die islamische Welt‹ führen zu können....

weiter hier >>> [PDF*]"

Äther - 31|05|2008

MP3: Neoliberalismus und Autoritärer Staat

  Neoliberalismus und Autoritärer Staat / Pt. I & Pt. II   Part III folgt   Vieles kann gemeint sein, wenn in aktuellen linken Debatten vom Neoliberalismus die Rede ist. Während er für die einen hauptsächlich eine Ideologie darstellt, die im Klassenkampf parteiisch auf die Seite des „Großkapitals“ steht, benutzen ihn andere als Begriff, der alle Eigenschaften des aktuellen Zustands der Welt ausdrücken soll.

Hamburg - 22|05|2008

ab 22.05. >>> Israel Filmtage von BAD WEATHER

Yom Ha’atzmaut 2008

Wir zeigen neuste und neue Filme aus Anlass von Israels Unabhängigkeitstag, Yom Ha’atzmaut, der sich 2008 zum 60ten Mal jährt. Israels Geburtstag zu zelebrieren heißt immer auch, sich zu erinnern, dass dieser Staat als jüdischer Staat aus den Trümmern der Vernichtungslager hervorgegangen ist. Aber es bedeutet nicht, Israel nur in einer immerwährenden Geschichte aus Gewalt und Ausnahmezustand zu denken. In einer Zeit und einem Land, in dem jüdisches Leben zumeist ein Dasein „im Hochsicherheitstrakt, vom Kindergarten bis zum Synagogenbesuch“ (Eike Geisel) bedeutet, in einem Deutschland also, in dem auch 63 Jahre nach dem Ende des NS-Staates alte und neue Antisemiten sich beständig bemerkbar machen, ist nur der stets latent drohende, antisemitische Ausnahmezustand Normalität. Was aber kann Normalität in Bezug auf Israel bedeuten? Vielleicht hatte Claude Lanzmann Recht, der einmal zwischen Normalität und A-Normalität mit Blick auf Israel unterschied. Denn die Normalität des jungen Staates Israel ist ohne die monströsen Ereignisse, die mit den Namen Auschwitz, Majdanek, Sobibor und Treblinka verbunden sind, nicht denkbar. Das ist, wenn man so will, das A-Normale, wenn von der Normalität die Rede ist.

Und so ist auch die A-Normalität in allen Filmen unserer Reihe auf die eine oder andere Art präsent, steht aber nie im Vordergrund. Israel und der israelische Film sind so übersatuiert mit Geschichte, Politik und Realität, dass Filme zu zeigen, welche komplett von der bewegten politischen Geschichte Israels oder der aktuellen Situation abstrahieren, schlechterdings unmöglich ist. Stattdessen mag die Filmreihe unser kleiner Beitrag in einer Vielzahl von Veranstaltungen zum 60ten Jahrestag Israels sein, ein Beitrag, dem es vielleicht gelingt, Momente israelischer Realität und Normalität im Angesicht der verzerrten Darstellung in der deutschen Öffentlichkeit zu vermitteln.

P.S.: HAPPY BIRTHDAY ISRAEL!

Weitere Programminfos demnächst auf www.antifa-hamburg.com & www.3001-kino.de

Plakat(front) Plakat(back)

Bremen - 09|05|2008

Kongress: "Deutschlandwunder" - Wunsch und Wahn

Deutschlandwunder - Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur ///

Kongress gegen die Versöhnung mit der deutschen Nation

9.-11. Mai 2008 in Bremen [Ort: KiOto -- Lagerhaus, Schildstr. 12-19, 1. Etage -- und im Infoladen -- St. Pauli-str. 10-12]

Die HerausgeberInnengruppe kittkritik (in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung) lädt zu einem Kongress nach Bremen ein.

Äther - 26|03|2008

Hinweis: Radiosendung "Neoliberalismus und Autoritärer Staat

Neoliberalismus und Autoritärer Staat / Pt. I

Die Parts II und III folgen im Februar und März

Vieles kann gemeint sein, wenn in aktuellen linken Debatten vom Neoliberalismus die Rede ist. Während er für die einen hauptsächlich eine Ideologie darstellt, die im Klassenkampf parteiisch auf die Seite des „Großkapitals“ steht, benutzen ihn andere als Begriff, der alle Eigenschaften des aktuellen Zustands der Welt ausdrücken soll. Etwa in der Rede von der „neoliberalen Globalisierung“. Dass er zudem auch in den Sonntagsreden von Pfaffen und Bundespräsidenten umhergeistert, legt nahe, dass damit noch längst nicht alle Bedeutungen erfasst sind. Den verschiedenen Anklagen ist allerdings gemeinsam, dass mit ihnen – entgegen der aktuellen Tendenz zur autoritären Formierung der Gesellschaft - einen „Bedeutungsverlust des Staates“ entweder feststgestellt, oder gar Bedauern darüber ausgedrückt wird. Als Einspruch dagegen soll die Rolle, die nicht zuletzt der faschistische Staat bei der Bildung der neoliberalen Theorie und Praxis spielte, in den Mittelpunkt gerückt werden(...)   Die Sendung kann hier downgeloaded werden:.

Dresden - 13|02|2008

13. Feb. 2008 - Dresden "Selber schuld!"

Aufruf und Informationen auf venceremos.antifa.net   Die Geschichte von der unschuldigen Bevölkerung, in einer angeblich militärisch bedeutungslosen Kunst- und Kulturstadt, „the Great Dresden Swindle“, bestimmt seit ihrer ursprünglichen Stiftung durch die Nationalsozialisten die Erinnerung an die Bombardierung Dresdens vom 13. bis 15. Februar 1945. Im Kalten Krieg auf verschiedene Art und Weise instrumentalisiert, gibt die Selbstdarstellung als Kriegsopfer selbst 17 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung gemeinschaftlichen Halt. Die Opfer des Nationalsozialismus kommen dabei kaum zu Wort. „ZeitzeugInnen“, die man lieber hört, beginnen ihre Erzählungen erst mit dem 13.Februar. Der "alliierte Bombenterror", den sie beschreiben, gibt das Stichwort für den alljährlich größten bundesweiten Nazi-Aufmarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO).

Wien - 29|09|2007

29. bis 30. September: Iran Symposium in Wien

  Die Islamische Republik Iran - Analyse einer Diktatur - Die WEBSITE zum Symposium   Symposium mit Matthias Küntzel, Fathiyeh Naghibzadeh, Gerhard Scheit, Wahied Wahdat-Hagh u. a. Campus der Universität Wien, Altes AKH Samstag: 19 Uhr, Hörsaal D, Hof 10,13 Sonntag: 10 Uhr, Hörsaal C1, Hof 2 ________________________________________   Die Formen des neuen Vernichtungsprogramms erscheinen vielfältig und zerstreut wie die verschiedenen Projekte in den letzten Tagen des Dritten Reichs - von der bald geschaffenen "Wunderwaffe" des Iran, die auf Israel gerichtet werden soll, bis zu den seit langem aktiven "Werwolf"-Banden an den Grenzen des verhassten Staats der Juden. Nur werden sie im Unterschied zu jenem letzten Aufgebot der Deutschen (und Österreicher) weltweit und auf lange Sicht kreditiert. Die Renditen aus dem verstaatlichten Erdölgeschäft ermöglichen im Inneren wie im Äußeren die vermittlungslose Herrschaft islamischer Banden: sie finanzieren ebenso kontinuierlich die Hinrichtung von Homosexuellen und Frauen, die dem Islam sich nicht unterwerfen, wie die Ausrichtung aller Politik auf die Entmachtung der USA und die Vernichtung Israels. Es ist nicht zuletzt diese "Lebensader", die islamische Theokratie von nationalsozialistischer Herrschaft strukturell unterscheidet.

Norddeutschland - 13|07|2007

BAW durchsucht erneut Wohnungen wg. § 129a Verfahren

  Seit heute Morgen, den 13. Juni 2007, werden in Hamburg & Schleswig-Holstein Wohnungen und ein Kulturzentrum ("Inihaus", Bad-Oldesloe) durchsucht. Das Ermittlungsverfahren richtet sich laut Bundesanwaltschaft gegen neun Beschuldigte. Festnahmen gab es zunächst nicht. Insgesamt wurden vier Objekte in Hamburg und sieben in Schleswig-Holstein (Bad Oldesloe) durchsucht.  

Bremen - 15|06|2007

Rassismus vs. “Islamismuskritik”?

Die aktuellen Debatten um Islamismus und der postkoloniale Antirassismus   Freitag 15.6.2007, 20 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen   Im Gefolge der Anschläge vom 11.9.2001 auf das World Trade Center in New York und weiterer Anschläge in Europa hat die Skandalisierung von Gewaltverhältnissen gegenüber Frauen in islamisch-migrantischen Communities und die Fokussierung auf Islamismus Eingang in einen rassistischen Diskurs gefunden. Anlässlich spektakulär aufbereiteter Ereignisse wurde von Politik und Medien eine “Integrationsdebatte” losgetreten, die offensichtlich von identitätsstiftenden Ab- und Ausgrenzungen (”Parallelgesellschaft” / “deutsche Leitkultur”) mitgeprägt war, wie dies nach dem Mord an Theo van Gogh oder dem sogenannten “Ehrenmord” an Hatun Sürücü geschah, jenen tödlichen Manifestationen von Ideologien, die dem Anspruch auf ein freies Leben nach den Bedürfnissen der Individuen ihre Unterwerfung unter die Regeln des Kollektivs entgegensetzt.

BRD & Österreich - 08|06|2007

The Revolution will not be Heiligendammed

Unter dem Slogan WHY YOUR REVOLUTION IS NO LIBERATION veröffentlichen 10 Gruppen aus Deutschland und Österreich einen dreisprachigen Reader (englisch, französisch & deutsch), um sich kritisch mit der breiten Anti G8 Mobilisierung auseinanderzusetzen.   Inhaltlich orientieren sich die Texte von Moishe Postone über Adorno bis Jean Amery an Grundverständnissen einer umfassenden Kapitalanalyse und des Antisemitismus.   Homepage des Readers  

Schwerin - 02|06|2007

2. Juni: Gegen Nazis und Antisemitismus

  Newssite zu den Gegenaktivitäten in Schwerin   Wer nicht mit Lafontaine, Herbert Grönemeyer, Befreiungstheologen, dem "Irakischen Widerstand" und anderen gegen die "Herrscher der Welt" demonstrieren will, kann am 2. Juni gegen rechte Globalisierungsgegner aktiv werden.   Against every Anti-Semitism!   Anti-nazi-demo, 10 am, Pfaffenteich-Nordufer (near main station Schwerin)   10 Uhr Pfaffenteich-Nordufer (Nähe Hauptbahnhof)

bundesweit - 09|05|2007

Hausdurchsuchungen nach § 129a StGB Verfahren

  Heute Morgen, am 9. Mai. 2007 hat die Bundesanwaltschaft begonnen, bundesweit 40 Projekte, Wohnungen und Arbeitsplätze zu durchsuchen. Dem Onlinemagazin Spiegel zu Folge waren daran 800 Polizeibeamte beteiligt. Als Begründung wird der Verdacht auf die Gründung einer terroristischen Vereinignung nach §129 vorgebracht. Ziel dieser terroristischen Vereinigung soll es sein, den G8 zu verhindern. Den Durchsuchungen liegt angeblich eine Liste von 15 Namern und zwei Fotos zu Grunde.   Laufend aktualisierter Artikel auf IMC-Germany [09.05.07]  

Hamburg - 24|04|2007

Hamburg - 24.04.2007 - Antisemitismus & Antikapitalismus

  !!!ACHTUNG: Neue Uhrzeit - 20.00 Uhr!!!   In der Analyse der Kapitalverhältnisse gib es keine Pluralität an Gefühlsregungen, die Dinge so der oder so zu verstehen. Kapitalismus ist absoluter Zwang, und die Verdinglichung der Subjekte nicht der böse Wille von den viel zitierten "Bonzen". Die Losung den Kapitalismus abschaffen zu wollen, bedarf einer fundierten Kritik, die ihre Trennschärfe nur durch ihren Blick auf die Gesamtheit der Verhältnisse entfaltet. Zwischen lokalen Handwerksbetrieben, der Deutschen Bank und DaimlerChrysler bestehen nur auf den ersten Blick wesentliche Unterschiede. Alle folgen dem gleichen Prinzip, der kapitalistischen Wertschöpfung, sie unterscheiden sich lediglich in ihrem wirtschaftlichen Erfolg und den dadurch resultierenden Einflussmöglichkeiten. Eine auf die big players beschränkte Kritik des Kapitalismus geht an der Totalität der gesellschaftlichen Verhältnisse vorbei und verschleiert diese vielmehr noch, indem sie einen konkreten Sündenbock präsentiert, der auch als Gegenstand für die Gewalt der antikapitalistischen Revolte taugt. Das Wesen des Kapitalismus als abstraktes und totales gesellschaftliches Verhältnis wird hinter der falschen Konkretisierung verborgen und damit auch einer grundsätzlichen, radikalen Kritik entzogen. Mit der Personalisierung kapitalistischer Vergesellschaftung, wie sie all zu gerne von den Leuten der Antiglobalsiserung betreiben wird, wird zudem die Struktur des modernen Antisemitismus geschaffen: Wert, Geld und Handel als abstrakte, heimatlose und ausbeuterische Formen werden bestimmten Personen zugeschrieben: Bankiers, Bonzen, Kapitalisten. Der Schritt zur Konkretisierung des Antisemitismus, zum Juden, ist dann nur ein kleiner, den die meisten Globalisierungskritiker bisher nicht vollziehen. Aber die Assoziation liegt aufgrund der seit dem Mittelalter tradierten Vorurteile, der Jude sei ein heimatloser Krämer, Wucherer und Ausbeuter, so offen auf der Hand, dass sie vielfach nicht ausgesprochen werden muss. Die Nationalsozialisten taten es und begründeten mit dem Kampf gegen das „raffende“ jüdische Kapital die Ermordung von sechs Millionen Menschen in einem industriell organisierten Verfahren. Vom Standpunkt einer falschen Kapitalismuskritik, die bei der Kritik der abstrakten Seite kapitalistischer Wertschöpfung stehen bleibt und diese in Gestalt von Banken, Kapitalisten, Großkonzernen – in dieser Denkart also die Juden – angreift, ist dies nur folgerichtig.  

Dresden - 13|02|2007

Dresden: 13. Februar 2007 - DECONSTRUCT!

Der 13. Februar in Dresden - das ist kein Tag wie jeder andere und dies in vielfacher Hinsicht. Die verschiedenen Gedenkrituale anlässlich der Bombardierung Dresdens vom 13. / 14. Februar 1945 durch alliierte Streitkräfte haben sich mit dem 60. Jahrestag endgültig zu einer Bezugsgröße im erinnerungspolitischen Diskurs entwickelt. Auch im Jahr 2007 wird wieder der jährliche Nazi-"Trauermarsch" stattfinden. Ihren bisherigen Höhepunkt erlebte die seit 9 Jahren stattfindende Demonstration im Jahr 2005 mit über 6000 Nazis und ist damit der größte Aufmarsch in der Bundesrepublik. Die Nazis beanspruchen für sich, das wahre "Gedenken" am 13. Februar zu repräsentieren und zu bewahren. Wesentlicher Unterschied zum bürgerlich-offiziellen Umgang ist die Leugnung jeder Schuld der Deutschen, die Leugnung der Shoa und die Umdeutung von Begriffen, was etwa zur Entwicklung des Ausdruckes "Bombenholocaust" geführt hat. Gelang es im Jahr 2006 mittels einer Blockade den Naziaufmarsch zumindest zu einer Abkürzung der Route zu zwingen, so ist unser Ziel 2007 klar: die Nazis sollen keinen Meter gehen.

Hamburg - 18|12|2006

Hamburg: 18.12.2006 - Warum leugnet der Iran den Holocaust?

Im Deutschland des Jahres 2006 hat jeder Nazi, der auch nur verklausuliert die Shoa leugnet, mit harten strafrechtlichen Sanktionen zu rechnen. Im Iran ist die Leugnung der Vernichtung der europäischen Juden Staatsräson. Die Achse der Unterstützer des Regimes im Iran reicht von lateinamerikanischen Populisten wie Hugo Chavez über militante deutsche Neonazis bis nach links außen. Es verwundert nicht, dass sich im sogenannten "Holocaust Karikaturen Wettbewerb" eine französische Rechtsradikale und ein brasilianischer Linksradikaler den zweiten Platz und das Preisgeld für die gelungensten Shoa-Relativierung teilen. Selbst dass im Iran im Dezember 2006 eine Konferenz veranstaltet wird, zu der die Crème de la Crème der Internationalen Holocaustleugner eingeladen ist, ficht die linken und friedensbewegten Freunde des Irans nicht an, während sie aus gleichem Anlass in der Bundesrepublik wohl eine ihrer – längst zum Ritual verkommenen – "Anti-Rechts"-Demonstrationen oder Mahnwachen organisieren würden.

Hamburg - 01|12|2006

»Iran - zwischen eliminatorischem Antizionismus & Atomstaat«

»Der Iran - zwischen eliminatorischem Antizionismus und Atomstaat«   Dr. Wahied Wahdat-Hagh ( Middle East Media Research Institute, Berlin)   Nicht erst seit der Wahl Mahmud Ahmadinedschads zum Präsidenten steht der Iran unter Verdacht, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Die Zerstörung Israels ist ein Ziel der "islamischen Revolution" seit Gründung der "Islamischen Republik Iran". Eine besondere Brisanz erhält die mögliche atomare Aufrüstung des Iran durch die gleichzeitig eskalierende antisemitische Propaganda gegen Israel. Einerseits gibt es eine alte Geschichte des Judentums im Iran, andererseits aber muss man inzwischen von einem eliminatorischen Antizionismus und Antisemtismus sprechen.

Saarbrücken - 18|11|2006

Saarbrücken: Hausdurchsuchung wegen Israelfahne!

Der saarländische Staatsschutz fährt weiter schwere Geschütze auf: im Rahmen des Ermittlungsverfahrens gegen einen jungen Mann aus Saarbrücken, der am Rande einer antiisraelischen Demonstration im Juli diesen Jahres eine Fahne Israels gezeigt hat, haben Beamte des LKA, Abteilung Staatsschutz, am Donnerstag, den 26. Oktober, eine Hausdurchsuchung durchgeführt und dabei drei Computer sowie etliche Datenträger beschlagnahmt. Wie die Antifa Saar / Projekt AK bereits mehrfach berichtete, ermittelt das LKA gegen einen jungen Mann aus Saarbrücken und zwei weitere Personen wegen des Vorwurfs der „Versammlungssprengung“. Grundlage für diesen Vorwurf ist deren Protest gegen eine antiisraelische „Friedensdemonstration“ am 24. Juli 2006 in Saarbrücken, der sie zwei Fahnen Israels entgegenhielten. Etwa 50 der antiisraelischen Demonstranten gingen daraufhin auf die Gegendemonstranten los und verletzten einen von ihnen durch Schläge im Gesicht. Nach der Einleitung des Ermittlungsverfahrens im September und der Vorladung zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung, eskaliert das saarländische LKA diese Farce nun auf die nächste Stufe und führte am 26. Oktober eine Hausdurchsuchung bei dem Beschuldigten durch. Dabei beschlagnahmten die Beamten des Staatsschutzes zwei PCs, einen Laptop sowie mehrere Datenträger, Aufzeichnungen und Schriftstücke. Dazu Sarah Jost, Pressesprecherin der Antifa Saar / Projekt AK: „Wer in Deutschland öffentlich jüdische Symbole zeigt oder trägt, muss nicht nur damit rechnen, von schlagfertigen Antisemiten verprügelt zu werden, sondern auch mit juristischer Verfolgung. Da die Fahne des Staates Israel nach Meinung saarländischer Provinzpolizisten anscheinend eine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellt, wird ein israelsolidarischer Antifaschist seiner kompletten technischen Infrastruktur beraubt und damit – auch in Bezug auf sein Studium – arbeitsunfähig gemacht.“ Die Antifa Saar / Projekt AK solidarisiert sich mit dem Opfer des Staatsschutzangriffes und kündigt für die nächste Zeit öffentlichkeitswirksame Maßnahmen gegen die skandalösen Aktivitäten des LKA an. Jost weiter: „Die richterlich abgesegnete Begründung für die Durchsuchung ist mehr als haarsträubend. Wer behauptet, die TrägerInnen von Israelfahnen würden durch das Präsentieren der Fahne Auseinandersetzungen provozieren – und wären damit selbst Schuld an der Eskalation - ist kein Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Durch die Verweigerung, die antisemitische Motivation der Schläger zu erkennen, verharmlosen und legitimieren die saarländischen Ermittlungsbehörden die Übergriffe als eine ‚verständliche’ und ‚nachvollziehbare’ Reaktion.“

Hamburg - 17|11|2006

Hamburg: Nazis überfallen Meeting d. Gewerkschaftsbundes DGB

[Quelle]


Hamburg - Eine Gruppe Rechtsradikaler hat gestern Abend (17.11.2006) im Hamburger Stadtteil Wandsbek für das vorzeitige Ende einer Veranstaltung der örtlichen Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu den Strukturen der lokalen rechten Szene gesorgt. Den Angaben der Veranstalter zufolge betraten kurz nach Beginn des Informationsabends im Bürgerhaus Wandsbek um 19 Uhr mehr als 20 "bekannte NPD-Mitglieder und Angehörige der freien Kameradschaften" den Saal.

Hamburg - 14|10|2006

14.10.2006 - Naziaufmarsch in HH-City [update 13.10.06]

Hamburg: 14. Oktober /Samstag Am 14. Oktober wollen deutsche Neonazis unter dem Motto „Nationale Arbeitsplätze statt internationaler Profite“ durch Hamburg marschieren.

Hamburg - 03|08|2006

Hamburg: 3. August - Kundgebung - SOLIDARITÄT MIT ISRAEL!

Gerade jetzt braucht Israel, brauchen die Menschen in Israel unsere Unterstützung. Wir in Hamburg können und müssen ein klares Zeichen gegen den islamistischen Terrorismus von Seiten der Hamas, der Hisbollah und des Irans setzen und unsere Solidarität mit Israel zeigen. Wir unterstützen Israel bei seinem Bestreben nach Frieden in Nahost und bedauern die zivilen Opfer auf allen Seiten!

Oberhausen - 26|07|2006

Sommer, Sonne, Antifa #6 - Camp

Vom 26.07. bis 29.07. wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal das antifaschistische Sommercamp auf dem Gelände des Jugend- und Kulturzentrums "Druckluft" in Oberhausen stattfinden. Auch in diesem Jahr wird eine Vielzahl an Seminaren und Vorträgen u.a. zu den Themenbereichen Kapitalismus- und Gesellschaftskritik, Neonazismus, Rassismus und Sexismus geboten. Zudem werden mehrere Workshops stattfinden, die einführendes Wissen zum Organisieren antifaschistischer Arbeit und über das richtigen Verhalten auf politischen Aktionen vermitteln sollen. Wie in den letzten Jahren, wird es auch beim diesjährigen Antifacamp ein kulturelles Rahmenprogramm in Form von Partys und einen Filmabend geben.

Hamburg - 20|06|2006

McGuffin Kassiber [03.06] - WM Notausgabe

Deutsch stand seit 1945 für Leichen und Tod, Niederlage und Schande. Die Deutschen trauerten nicht um die Ermordeten, denn sie hatten aus innerster Überzeugung getötet, und deutsch hielten sie weiterhin für ein lebensnotwendiges Organ ihres Körpers. Trotzdem konnten sie nicht so laut rumtönen mit ihrem Nationalstaat, den es nach Auschwitz nicht mehr hätte geben dürfen, oder mit den gleich zwei Stück davon. Jahrzehnte haben sie als gemeinsames Projekt von links und rechts um ein „unbefangenes“ Verhältnis zu ihrer Nation gerungen, was 1999 dank deutsch-rot-grün in den ersten Angriffskrieg nach 1945 mündete.

Hamburg - 31|05|2006

Hamburg: 31.5. bis 27.6. "Nur die Sterne waren wie gestern"

Henryk Mandelbaum musste bei den Krematorien in Auschwitz-Birkenau arbeiten: die Leichen der Ermordeten aus den Gaskammern schleppen, ihnen die Haare abschneiden und die Goldzähne herausbrechen. Sie dann zu den Öfen oder den Verbrennungsgruben hinter dem Krematorium schleifen, um sie dort zu verbrennen.

Potsam & Berlin - 13|05|2006

Mai 2006: Das Begräbnis oder DIE HIMMLISCHEN VIER

Am 8. Mai 1945 jubelten und feierten die Menschen in Paris, London, Moskau, Krakau und Amsterdam, denn an diesem Tag kapitulierte Deutschland offiziell vor den Alliierten. Das Ende der deutschen Barbarei bedeutete die Befreiung von Millionen von KZ-Häftlingen, ZwangsarbeiterInnen, NS-GegnerInnen und Kriegsgefangenen. Sie waren diejenigen, die die Hölle in den Konzentrationslagern wie Auschwitz, Treblinka und Sobibor, die Todesmärsche, die Ausbeutung in Wirtschaft und Kriegsindustrie sowie die wahnsinnigen Euthanasieprogramme und Menschenversuche überlebten - während über 40 Millionen Menschen, darunter auch 6 Millionen Jüdinnen und Juden, dem deutschen Vernichtungswahn zum Opfer fielen.

Hamburg - 05|04|2006

Hamburg: 4.5. VA "New Iraq" mit Thomas von der Osten-Sacken

04.05.2006 - Veranstaltung »New Iraq - Wandel und Demokratisierung in der ehemaligen Republik der Angst«   Thomas von der Osten-Sacken (Frankfurt-Main) - Autor: u.a. KONKRET, Jungle-World, Bahamas   Aber die Projektion des Wunsches, als wahre Volksgemeinschaft sich im Kampf gegen die universalistische "One-World-Tyrannei" (O-Ton NPD) bewähren zu dürfen, welche die Bundesbürger zu Beginn des dritten Golfkriegs in die irakische Bevölkerung exterritorialisierte, hat sich nicht erfüllt. Als Surrogat für das ausgebliebene amerikanische Stalingrad in Bagdad, seien diese jetzt immerhin verantwortlich für die schwelende Gefahr eines Bürgerkriegs zwischen Shiiten, Sunniten und Kurden. Deutschland ist sich einig, dass die amerikanische Interimsverwaltung Grund für die Gewalt im Zweistromland sei. Wenn diese Projektion nicht anschlägt, ist der deutschen Seele stets der Rassismus bei der Hand und benennt die Irakis als ethnisch zu borniert, einen funktionierenden Verwaltungsapparat (nach vorbildlichem preußischem Muster) zu errichten.   Donnerstag, 04.05.2006, 19:00 Uhr im Hörsaal E des Philo-Turms der Uni Hamburg

Eckernförde / S-H - 03|03|2006

März 2006 Antifa-Woche "Here we go again"

Warum die Antifa Woche? Wir finden es Notwenig, in dem "Wir sind Deutschland" -Hype Präsenz zu zeigen, zeigen das es noch andere Perspektiven außer Nationalstolz und Kapitalismus gibt. In Diskussionsrunden sollen Ideen entstehen, wie man gegen Nazis aktiv werden kann und natürlich sollen die unterschiedlichen Meinungen zu den jeweiligen Themen diskutiert werden.

Dresden - 13|02|2006

Dresden: Gegen Geschichtsrevisionismus und Nazigroßaufmarsch

Am Samstag, den 11. Februar 2006 will die Nazi-Szene wieder den jahresgrössten Naziaufmarsch der BRD in Dresden veranstalten, der in seiner Regelmässigkeit mittlerweile einzigartig ist. Anlass ist der 13. Februar und damit die Bombardierung Dresdens im 2.WK. Nicht zufällig gedieh der Nazi-Gross-Aufmarsch aus dem Gedenk-Szenario heraus, mit dem die Dresdner BürgerInnen am 13. Februar ihren Geschichtsrevisionismus zum Ausdruck bringen. Daher gilt es, dem weit verbreiteten "Dresden-Mythos" ebenso entgegenzutreten wie dem Naziaufmarsch.

Hamburg - 12|12|2005

12.12. POPLINKE vs. BUSHIDO oder Wie die Comics in FAZ kamen

Poplinker Antinationalismus als höchstes Stadium des Kulturnationalismus. Diskussion und Vortrag mit Günther Jacob.

Hamburg - 26|11|2005

26.11. Hamburg: SS Veteran aus dem Ruhestand holen!

Im Juni 2005 wurde der ehemalige SS-Offizier Gerhard Sommer zusammen mit neun weiteren Angeklagten vom italienischen Militärgericht zu lebenslanger Haft und Entschädigungszahlungen verurteilt. Als leitender Offizier war der in Hamburg lebende Pensionär vor rund sechzig Jahren an Kriegsverbrechen in Sant' Anna di Stazzema beteiligt. Dieses Jahr sprach das Gericht von La Spezia den rüstigen Rentner des "fortgesetzten Mordes mit besonderer Grausamkeit" an 560 Einwohnern des Bergdorfes schuldig. Durch das Urteil in Italien wurde das Verbrechen erstmals als ein Massaker an der Zivilbevölkerung anerkannt.

Hamburg - 15|11|2005

McGuffin Kassiber [02.05] erschienen

Hier die zweite Ausgabe des in unregelmäßiger Folge erscheinenden Kassibers, das sich wieder mit den zwei Zielen der McGuffin-Forschung beschäftigt: Zum einen publiziert die Foundation Ergebnisse über die schottische Kommunistin und Feministin Emma McGuffin, zum anderen beschäftigt sie sich, dem Wirken der Revolutionärin verpflichtet, mit aktuellen Themen, die in den Kontext des Schaffens McGuffins gestellt werden. In diesem Heft sind Ergebnisse dieser Beschäftigung vor allem in Texten über die Identitätsproduktion in der Linken sowie über den Ansatz der »Umsonst«-Bewegungen festgehalten.

Hamburg - 08|11|2005

8.11. Außenpolitik der „Friedensmacht“ Europa im Nahen Osten

Ilka Schröder (Ex-MdEP, Herausgeberin des Buches „Weltmacht Europa – Hauptstadt Berlin“) und Joel Lion (Botschaftsrat und Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der israelischen Botschaft in Berlin) referieren über die Politik der EU gegenüber den arabischen Staaten, insbesondere über den Nahost-Konflikt.

Hamburg - 31|10|2005

Hamburg: 31.Oktober Kundgebung: WIR WERDEN NICHT SCHWEIGEN!

BAD WEATHER & FreundInnen rufen auf zur Kundgebung am 31.Oktober vor dem iranischen Konsulat in Hamburg   Gegen die Provokationen des iranischen Regimes - Solidarität mit Israel! WIR WERDEN NICHT SCHWEIGEN!   Am Montag den 31.10.2005 wird vor dem iranischen Generalkonsulat eine Kundgebung wegen der antiisraelischen Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad stattfinden.

Hamburg - 26|10|2005

Lektürekurs »Theorien des Antisemitismus« in Hamburg

Die Hamburger Studienbibliothek und StudentInnen der Universität Hamburg präsentieren ab Oktober 2005 den Lektürekurs »Theorien des Antisemitismus«   Weil wir die Debatte über das neuerliche Aufflammen des beharrlich sich erhaltenden antisemitischen Ressentiments anders als durch Verleugnung, Verdächtigung und Schuldverschiebung führen wollen, möchten wir mit Interessierten gemeinsam Texte lesen und diskutieren, die versprechen, das Phänomen kritisch zu durchdringen. Wir wollen dabei uns sowohl den gegenwärtigen Erscheinungsformen als auch dessen gesellschaftlichen Ursachen widmen – und nicht zuletzt der Frage nachgehen, warum Antisemitismus, das »Gerücht über die Juden« (Adorno), auch nach Auschwitz nicht zum Schweigen zu bringen gewesen ist. Ab dem 26.10.05, mittwochs -18:00-20:00 Uhr Allendeplatz 1 ("Pferdestall") der Universität Hamburg, R 104   Hinweisen möchten wir auch auf die Veranstaltung: »Das bürgerliche Subjekt und seine Feinde - Antisemitismus und Antifeminismus am Beispiel Otto Weininger« 9.11.05 - Raum 104, Pferdestall, Allendeplatz 1, 18.00 Uhr Referentin: Christine Achinger   Details und komplette Ankündigung zum Lektürekurs und zu den Veranstaltungen

Köln - 29|09|2005

Neuerlicher Angriff rechtsradikaler Antiimperialisten

Am 24.09.2005 fand auf der Kölner Domplatte eine Kundgebung unter dem Motto »Fence Out Terror! Solidarität mit Israel!« gegen die zeitgleiche Demonstration zum fünften Jahrestag der »Intifada« statt. Die für 400 Teilnehmer angemeldete »Intifada«-Demo unter dem Motto »Schluss mit der Besatzung in Palästina, Irak, Afghanistan« zog letztendlich mit weniger als 100 Demonstranten nach einer kilometerlangen Route durch die Kölner Innenstadt an der antifaschistischen Kundgebung vorbei. Nach dem Ende der Veranstaltung gingen fünf Teilnehmer der zeitnah beendeten »Intifada«-Demo, darunter auch Mitglieder des Duisburger Initiativ e.V./Antifakomitee, auf wartende AntifaschistInnen los.

Potsdam - 24|09|2005

24.09.05 - Antifaschistische Demonstration

Am Abend des 6. August wurden sechs Flüchtlinge von fünf Personen beschimpft und beleidigt. Darauf wichen sie den Nazis auf das Gelände des Asylbewerberheims aus, aber diese verfolgten sie, schlugen einen Mann zu Boden und traten ihn krankenhausreif. Potsdam ist während dieses Sommers zum Schauplatz massiv ansteigender Neonazi-Gewalt geworden. Hintergrund der Eskalation ist die enge Zusammenarbeit von Nazis aus Potsdam und Berlin. Als im April dieses Jahres eine Serie von Strafprozessen gegen militante FaschistInnen mit einer Verhandlung wegen eines Brandanschlags auf ein antirassistisches Konzert in Königs Wusterhausen begann, sahen sich antifaschistische ProzessbesucherInnen erstmals mit einer Mixtur aus 30 bis 50 "Freien Nationalisten" und Nazi-Hools konfrontiert, von denen sie an den folgenden Prozesstagen regelmäßig fotografiert, bedroht und auch angegriffen wurden. Diese Nazi-Gruppe ist seitdem für eine Reihe von Überfällen auf AntifaschistInnen, MigrantInnen und alternative Jugendliche im Potsdamer Stadtgebiet, aber auch in Berlin verantwortlich.

Hamburg - 10|09|2005

Hamburg 10.09. - "Elite Style" dichtmachen! Antifademo

Ein linkes "Bündnis gegen Naziläden" ruft zu einer Demonstration gegen den Hamburger Naziladen "Elite Style" auf. Der Laden in der Talstrasse (St. Pauli) vertreibt einschlägige Nazidevotionalien und hat sich zum Treffpunkt für junge Nazis entwickelt.

Hamburg - 05|09|2005

PARADISE NO! Zur Kritik am Film "Paradise Now"

PARADISE NO!   Vernichtung als Kunst: Das Selbstopfer als Erlösung   Am 29. September 2005 startet der Film »Paradise Now« in den deutschen Kinos. Überlegungen zur modernen Dramaturgie des Judenmordes.   Auf den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen in Berlin wurde der Film »Paradise Now« des israelisch-arabischen Regisseurs Hany Abu-Assad gleich dreifach ausgezeichnet. Er erhielt den Preis für den besten europäischen Film, den Publikumspreis sowie den Amnesty International-Filmpreis. Die Prämierungen gelten Unfaßlichem: Dieser Film inszeniert Judenmord und Selbstopfer ohne jede Allegorisierung; sein Antisemitismus verbirgt sich nur schlecht hinter einem opportun erscheinenden Antizionismus.

Berlin - 28|08|2005

August 2005 Repression gegen Berliner Antifastrukturen

Im Auftrag der NPD wurden unter Leitung des Oberstaatsanwalts Raubach zwei Privatwohnungen, zwei Bürogemeinschaften in Kreuzberg, der Laden des Antifa-Versands "RED STUFF"
und das Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum (APABIZ)
aufgebrochen und durchsucht.

Hamburg - 08|07|2005

8.7.2005 bad-weather presents: Lesung mit Gremliza & Tomayer

Lesung von & mit Hermann L. Gremliza und Horst Tomayer   Hermann L. Gremliza, Jahrgang 1940, ist seit 1974 Herausgeber von KONKRET, der in Hamburg erscheinenden Zeitschrift für (bzw. gegen) Politik und Kultur, sowie Autor sprach- und gesellschaftskritischer Bücher ("Betrug dankend erhalten", "Krautland einig Vaterland", "Ein Volk gibt Gas", "Ganghofer im Wunderland", "Herrschaftszeiten") die Trilogie "Drei Damen" ("Was Gabriele Henkel alles mit der Hand macht", "Wie Hannelore Kohl die Russen bezauberte", "Frau Schwarzer ihr Haus seine Lieblingswurst") und zuletzt "Gegen Deutschland". Gremliza, bis 1989 Mitglied der SPD und der IG Druck und Papier, ist anläßlich der Wiedervereinigung aus beiden Organisationen ausgetreten - er wollte nicht eines Morgens als Mitglied eines gesamtdeutschen Vereins erwachen. Seine Kritik gilt seither vor allem den Ursachen und Folgen, der Tragik und der Komik des in der Geschichte unerhörten Vorgangs, daß eine Gesellschaftsform, der Sozialismus, von seiner Vorgängerin, dem Kapitalismus, eingeholt und überholt worden ist, also dem vorläufigen Endsieg der Konterrevolution und der bemerkenswerten Rolle, welche die Deutschen, in Sonderheit ihre Dichter und Denker, bei diesem Verbrechen gegen die Menschheit gespielt haben und noch spielen wollen.

Norddeutschland - 02|06|2005

Naziaufmärsche im Juli [update 27.07.2005]

Gleich 3x wollen norddeutsche Neonazis im Juli aufmarschieren. Die Antifa gibt sich die Ehre und zwar in Hamburg und Schwerin  

BRD & Österreich - 08|05|2005

Sonderseite zum 8. Mai 2005 [last update: 04.05. 2005]

Am 8. Mai 1945 jubelten und feierten die Menschen in Paris, London, Moskau, Krakau und Amsterdam, denn an diesem Tag kapitulierte Deutschland offiziell vor den Alliierten. Das Ende der deutschen Barbarei bedeutete die Befreiung von Millionen von KZ-Häftlingen, ZwangsarbeiterInnen, NS-GegnerInnen und Kriegsgefangenen. Sie waren diejenigen, die die Hölle in den Konzentrationslagern wie Auschwitz, Treblinka und Sobibor, die Todesmärsche, die Ausbeutung in Wirtschaft und Kriegsindustrie sowie die wahnsinnigen Euthanasieprogramme und Menschenversuche überlebten - während über 40 Millionen Menschen, darunter auch 6 Millionen Jüdinnen und Juden, dem deutschen Vernichtungswahn zum Opfer fielen.   SONDERSEITE [bad-weather]