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Diskussion: Antifa 2004 - Quite a Feeling, Quite a Relief, Quite a Mess / März 2005 Wie aber kann mit den ständig wiederkehrenden ideologischen Kampagnen, die auf den Nationalsozialismus rekurrieren, umgegangen werden? Mit Rücksicht auf die Schwäche ideologiekritischer und kommunistischer Assoziationen ist vielleicht eine Beschränkung auf einige wenige Anlässe von Nöten. Manifestationen also, deren Kritik die völkische Formierung auch im Kern treffen könnte. Dies ist beispielsweise bei geschichtspolitisch zentralen Events wie den anstehenden 60. Jahrestagen 2005 - der Bombardierung Dresdens, der Befeiung Auschwitz oder dem 8. Mai - gegeben, nicht im Sinne eines Mitmachens oder kritischen Gestalten-Wollens, sondern als klare Antipode zum postnationalsozialistischen Staat und seiner Gesellschaft. Ob die Auseinandersetzung mit der Bewegungslinken über Antiamerikanismus, Antisemitismus und völkischen Wahn besonders lohnt, überlassen wir der Willkür des Betrachters. Prinzipiell ist aber nicht einsichtig, warum die Auseinandersetzung um diese Themenfelder von antifaschistischen Gruppen in der Linken geführt werden sollte. In der übergroßen Mehrzahl besteht bei der Bewertung oben genannter Punkte kein qualitativer Unterschied zwischen dem einfachen Volksgenossen und dem Otto-Normal-Linken. Auch die Kritik am politischen Islam und dessen enge historische und politische Verknüpfung mit dem Nationalsozialismus stellt einen weiteren Ansatzpunkt antifaschistischer Arbeit dar. Ein praktischer Ausdruck dieser Kritik ist die Solidarität mit Israel. Und es sollte selbstverständlich sein, dass die Kritik der Deutschen Ideologie in antifaschistischen Gruppen auch theoretisch fortgesetzt wird. >>> weiter
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